Alle Berichte des Bezirksverbands Paderborn-Land

Ostergruß des Präses Pfr. Bernhard Henneke

Ostergruß des Präses Pfr. Bernhard Henneke

Liebe Schützenschwestern und Schützenbrüder!

Zum bevorstehenden Osterfest möchte ich Euch/Ihnen einige Gedanken schreiben, die mich                                                      
in den vergangenen Tagen beschäftigt haben.
Besonders jetzt vor Ostern, dem 2. Osterfest während der Einschränkungen der Corona-
Pandemie, spüre ich, dass es mir wichtig ist, Hoffnung zu bekommen. Welches Fest im
Kirchenjahr ist dazu besser geeignet als gerade Ostern?!
Wenn wir einmal in die Texte des Osterfestes hineinschauen, dann begegnen uns Menschen,
die den Mut verloren haben, die nicht weiterwissen, die keine Perspektive mehr sehen. Da
ist Jesus selbst, der seine Verlassenheit am Kreuz herausschreit: „Mein Gott, mein Gott!
Warum hast du mich verlassen?“ In seiner Stimme begegnet uns die tiefste Verlassenheit
und Not so vieler Menschen, die nicht mehr können, die am Ende sind. Da sehen wir die
vielen Kranken, die auf den Intensivstationen um ihr Leben kämpfen, da sehen wir die vielen,
die in ihrer Angst vor Ansteckung versinken, da sehen wir die vielen, die um ihre
Existenzgrundlage ringen.
Da begegnen uns die Jüngerinnen und Jünger, die ihre Zukunft auf Jesus gebaut haben und
jetzt mit ihm alle Pläne und Hoffnungen im wahrsten Sinne durchkreuzt sehen.

Aber da ist auch und vor allem das Licht und die Hoffnung des Ostermorgens. „Hab keine
Angst!“ oder „Fürchte dich nicht!“ ist die Botschaft des Auferstandenen. Da ist in den
Gottesdiensten vom Neuen Licht der Hoffnung die Rede.
Für mich ist eines der eindrucksvollsten Zeichen der Osternacht das Einziehen mit der
Osterkerze in die dunkle Kirche. Zuerst ist es nur ein einziges Licht, das da leuchtet, aber das
Licht wird weitergegeben und je mehr Menschen ihre Kerzen entzünden, umso heller und
wärmer wird der Kirchraum. Jesus sagt und zeigt uns, dass er bei uns ist, mit uns geht, dass
es keinen Moment gibt, in dem er nicht an unserer Seite ist. Sein Licht leuchtet, seine
Solidarität mit uns leuchtet und wir sind gerufen, uns von ihm begeistern zu lassen und seine
Solidarität durch unsere Solidarität weiterzugeben!
Gerade in dieser Zeit ist das für mich einer der wichtigsten Aufträge, gerade auch an uns
Schützen! Hoffnungsträger zu sein, solidarisch mit den Anderen zu sein! Auch wenn es heißt,
Abstriche zu machen, auf Begegnungen zu verzichten, unsere Pläne und Wünsche
durchkreuzen zu lassen!
Ich habe am Anfang geschrieben, dass es mir wichtig ist, Hoffnung zu bekommen. Diese
Hoffnung kann mir das Wissen geben, dass Jesus gerade auch in dieser Situation bei mir ist,
aber auch dadurch, dass viele von uns zu Hoffnungsträgern werden, die ihre Solidarität
zeigen und die nicht nur klagen, sondern anpacken, damit wir eine sicherere Zukunft haben!

In diesem Sinne wünsche ich Euch/Ihnen ein frohes, gesegnetes und hoffnungsvolles
Osterfest!

Euer Präses

Bernhard Henneke ocds


Bild: Bernhard Henneke

 

Bezirksverband in neuem Outfit

Bezirksverband in neuem Outfit

Der Auftritt des Bezirksverbandes Paderborn-Land wurde neu gestaltet. Der Vorstand hatte sich im Frühjahr dazu entschieden, ein modernes und einheitliches Bild zu kreieren.
Bezirksschriftführer Ulrich Fernhomberg entwarf das neue Design und stellte es dem Vorstand vor. Für den Briefkopf und für Banner wurde eine luftige Form gewählt, dessen freundliche Grüntöne in mehreren Schattierungen einen aufstrebenden Querbalken darstellen. Die Schrift ist breiter und offener, so dass sie leichter lesbar ist. Auch das Logo des Bezirksverbandes wurde intensiv überarbeitet. Wo früher ein Foto eingesetzt wurde, steht nun eine klare Vektorgrafik zur Verfügung, die beliebig vergrößerbar ist. Einheitlich gestaltete Briefbögen lassen die Herkunft erkennen.
Ebenso wurde nun der Internetauftritt des Bezirksverbandes komplett neu erstellt. Alexander Grahl hatte sich dankenswerterweise zur Verfügung gestellt, um die grundlegenden technischen Seiten der Webseite zu entwickeln. Er hat das einheitliche Design mit eingearbeitet und die Seiten modern und übersichtlich gestaltet. Der neue Internetauftritt entspricht den heutigen Standards und ist auch für alle Plattformen (Handy, Tablet, PC) geeignet. Der im Bezirksvorstand neu hinzugekommene Bezirksmedienreferent Niklas Thiele wird die Inhalte einfügen und für die laufende Aktualisierung der Seite zuständig sein. Gleichzeitig hat der Bezirksverband eine neue Internetadresse bekommen: www.paderborn.land
Bezirksbundesmeister David Steffens sagte bei der Vorstellung: „Ich danke allen, die sich bei der Umgestaltung beteiligt haben. Es ist noch nicht alles fertig, aber es gibt bereits viele Informationen und ich hoffe, dass die Seite ein guter Begleiter in der Darstellung des Bezirksverbandes Paderborn-Land sein wird.“

 

 

 Bezirksbundesmeister David Steffens (links) stellt die neue Internetpräsenz vor. Mit dabei sind (v.l.) Bezirksmedienreferent Niklas Thiele, Alexander Grahl, Bezirksschriftführer Ulrich Fernhomberg.
Foto: Hans-Jürgen Frantzke

Bezirksverband Paderborn-Land sagt Veranstaltungen ab

Bezirksverband Paderborn-Land sagt Veranstaltungen ab

Der Bezirksverband Paderborn-Land hat traditionell im Herbst jeden Jahres drei große Veranstaltungen: im Oktober gibt es als Generalversammlung die Bruderratssitzung, im November finden das Bezirkskönigsschießen sowie der Bezirksverbandstag statt.


Bezirksbundesmeister David Steffens hat mitgeteilt, dass alle diese Veranstaltungen wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Er sagte, dass dies „schweren Herzens geschieht, aber die Gesundheit und die gegenseitige Rücksichtnahme Vorrang haben müssen“. Weil es im Sommer keine Schützenfeste und damit keine neuen Schützenkönige gegeben hat, erübrigt sich das Bezirkskönigsschießen. Die bisherigen Bezirkskönige Frank Bröckling aus Hövelhof und Martin Amedick aus Dörenhagen haben sich bereit erklärt, ihre Amtszeit auf das nächste Jahr auszudehnen. Frank Bröckling hofft, dass sein Hofstaat ihn weiterhin gemeinsam unterstützt. „Es kann in dieser langen Zeit durch private und gesundheitliche Umstände so viel passieren, was man nicht vorhersehen kann.“ Martin Amedick sagt, dass er in diesem Jahr noch an keinem Ausmarsch teilgenommen habe und er auf das kommende Jahr zähle.


In einem Rundschreiben an die Bruderschaften hatte David Steffens Inhalte der Bruderratssitzung weitergegeben und Informationen verteilt. Er bewundert, wie kreativ die Vereine die Abläufe ihrer Schützenfeste umgestaltet und den Bezug zu ihren Mitgliedern gesucht hätten. Für die Vereine wäre es fatal, wenn die Mitglieder sich vom Vereinsleben entwöhnen würden. Steffens befürchtet, dass nach der Pandemie eine langwierige und schwierige Aufbauarbeit geleistet werden müsse.

 

 

(v.l.) Bezirkskönig Frank Bröckling, Bezirksbundesmeister David Steffens, Bezirkskönig Martin Amedick
(Foto: Ulrich Fernhomberg) 

Schützen helfen

Schützen helfen

Der Bezirksverband Paderborn-Land spendet 2.900 Euro aus der Bezirkskasse an verschiedene Organisationen, um ihre Arbeit in der jetzigen Zeit zu unterstützen. Bezirksbundesmeister David Steffens betont, dass mit dem Geld aus der Bezirkskasse alle 29 Vereine des Bezirksverbandes an der Aktion beteiligt sind. Gleichzeitig werden damit gemeinnützige Organisationen des Paderborner Landes bedacht. „Es ist zwar nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, aber als Schützen wollen und müssen wir helfen“, so David Steffens.

Die Bruderschaften des Bezirksverbandes konnten Vorschläge machen, an welche Institutionen das Geld gespendet werden soll.

Das derzeit veränderte Leben ist eine Herausforderung für alle, aber wie immer trifft dieses besonders für die Ärmeren in unserer Gesellschaft zu. Daher schließt sich der Bezirksverband mit seinem Vorgehen vielen Bruderschaften an, die bereits Hilfe und Unterstützung in ihrem Umfeld geleistet haben.

Helfen wir einander.

 

 

 

Schützen lassen sich nicht durch die AfD vereinnahmen

Schützen lassen sich nicht durch die AfD vereinnahmen

Bei seinem Grußwort beim Bezirksverbandstag in Westenholz ging der stellvertretende Bundesschützenmeister Walter Finke auf die Flyer-Aktion der AfD ein und kritisierte, dass die AfD den christlichen Schützenbund und seine Bruderschaften zielgerichtet angeschrieben habe.

Vorausgegangen war, dass die Bundesregierung eine weitere Verschärfung des Waffenrechts über die Vorgaben der EU-Feuerwaffenrichtlinie hinaus beschließen möchte. Dagegen haben die Schießsportler und Jäger Einwände erhoben. Nach Darstellung von Walter Finke übernahm die AfD diese Einwände in einem Flyer und stellte diesen als Unterstützung für die Schießsportler/Jäger dar. Mit einem Anschreiben an viele Brudermeister und Obristen, auch der hiesigen Schützenvereine, werde suggeriert, dass die AfD sich für die Vereine stark mache und ihnen helfen wolle.

Walter Finke teilte mit, dass der Bundesvorstand, namentlich Bundesschützenmeister Emil Vogt, dieses Schreiben als Versuch der Vereinnahmung schärfstens kritisiere. Er erklärte unmissverständlich, dass „wir für unseren Verband, für unsere Mitgliedsbruderschaften politische Neutralität in Anspruch nehmen und verhindern möchten, dass auch nur der Eindruck einer inhaltlichen Nähe zwischen Schützen und AfD entsteht.“

Gerade in der heutigen Zeit, in der Rechtspopulisten unter dem Deckmantel der Heimatverbundenheit Grenzen abschotten und Fremdenhass schüren wollten, zeigten die Schützenbruderschaften, dass ihr Heimatbegriff auf Miteinander setze und nicht auf Ausgrenzung. Respekt, Ehrlichkeit und Toleranz gingen fest einher mit dem Leitgedanken ‚Für Glaube, Sitte, Heimat‘. „Wir sind heimatverbunden – weltoffen – zukunftsorientiert“, betonte Walter Finke in seiner Ansprache.

Diese Ansichten unterstützten die Schützen im Zelt mit einem starken Applaus.

Stellv. Bundesschützenmeister Walter Finke bei seinem Grußwort in Westenholz

 

 

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